• Zahnarztpraxis Dr. Titulaer
  • Hochstraße 55
  • 47647 Kerken

Endodontologie

Wurzelkanalbehandlung

Eine akute oder chronische Entzündung des Zahnnervs bzw. - in Folge dessen - ein Absterben des Nervengewebes kann zu plötzlichen, sehr starken Schmerzen führen. Durch moderne Techniken und Methoden kann der Zahn in den meisten Fällen trotzdem erhalten werden.
So werden z.B. maschinelle, hochflexible Wurzelkanalinstrumente, sowie ultraschallaktivierte Spülungen und spezielle Fülltechniken verwendet. Mittels elektrometrischer Längenbestimmung mit speziellen Messgeräten wird die Länge des Wurzelkanalsystems präzise und zuverlässig bestimmt. Das Arbeiten mit hochauflösenden Lupenbrillen erhöht darüber hinaus noch zusätzlich die Präzision.

Durch diese Behandlungsmethoden haben Wurzelkanalbehandlungen heutzutage nicht nur eine sehr gute Prognose, sondern lassen sich in der Regel auch vollständig schmerzfrei durchführen.

Revisionsbehandlung

Eine Wurzelkanalrevision ist konservativ betrachtet die letzte Möglichkeit einen Zahn zu erhalten. Diese Sekundärbehandlung kann notwendig werden, wenn nach der ersten Wurzelkanalbehandlung langfristig nicht der gewünschte Heilungserfolg eingetreten ist. Dies äußert sich in aller Regel durch ein Auftreten einer Entzündung an der Wurzelspitze. Häufig ist in diesem Fall das Durchführen der Wurzelkanalrevision empfehlenswert. Alternativ dazu kann - um den Zahn zu erhalten - als letzte Maßnahme nur noch eine Wurzelspitzenresektion (chirurgisches Vorgehen) durchgeführt werden. Die Wurzelkanalrevision ist daher häufig der bevorzugte Schritt.

Durch die modernen Behandlungsmethoden kann mit einer Wurzelkanalrevision häufig nach mehreren Monaten ein Rückgang der Entzündung an der Wurzelspitze / den Wurzelspitzen festgestellt werden. So ist es in den meisten Fällen möglich, den Zahn langfristig zu erhalten.